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Die Leistungszahl und der Carnot-Prozess

Erzeugte Wärme- beziehungsweise Kälteleistung einer Wärmepumpe

04.04.2018 -

Der sogenannte EER- (Energy Efficiency Ratio) oder COP-Wert (Coefficient Of Performance), welcher im Allgemeinen auch als Leistungszahl bezeichnet wird, beschreibt die erzeugte Wärme- beziehungsweise Kälteleistung einer Wärmepumpe beziehungsweise einer Kälteanlage zur eingesetzten elektrischen Leistung oder auch Antriebsleistung (kW).

Besonders wichtig ist der Wert der Leistungszahl bei dem Vergleich von Kältesystemen/Wärmepumpen verschiedener Hersteller. Bei den Wärmepumpen gilt folgender Grundsatz: Je höher die Leistungszahl ausfällt, desto effizienter arbeitet die Pumpe, was sich zudem positiv auf die Umwelt auswirkt.

So bedeutet eine Leistungszahl von 5 beispielsweise, dass die Wärmeenergie, welche erzeugt wird "5-mal mehr nutzbar" ist als die dafür eingesetzte elektrische Leistung. Diese Wärmepumpe gilt so also als besonders wirtschaftlich

Der sogenannte Carnot-Prozess, welcher im Jahr 1824 von dem französischen Physiker und Ingenieur Nicolas Léonard Sadi Carnot entwickelt wurde, stellt den größten Wirkungsgrad eines Arbeits-Wärme-Prozesses auf eine theoretische Weise dar. Übersetzt in die Klimatechnik zeigt sich dieser Wirkungsgrad dann in der theoretisch höchsten Leistungszahl, welche für ein Gerät möglich ist.